Verbundverschleißplatte

Verbundverschleißplatten kombinieren die Zähigkeit von Stahl mit der extremen Härte von Legierungs- oder Hartmetallmaterialien, Schaffung einer hochwirksamen Lösung für Industrieumgebungen mit starkem Abrieb und Stößen. Mit einer großen Auswahl an Typen – einschließlich Chromkarbid, Wolframkarbid- und Keramikverbundwerkstoffe – sie ermöglichen einen maßgeschneiderten Verschleißschutz für den Bergbau, Zement, Anwendungen in der Energieerzeugung und im Schüttguttransport.

Kategorie:

Verschleißplatten aus Verbundwerkstoff sind technische Materialien, die starken Abrieb standhalten, Stöße und Erosion in Schwerindustrieanwendungen. Sie bestehen typischerweise aus zwei integrierten Schichten: eine robuste Stahlbasis Und eine verschleißfeste Legierungsauflage, durch Schweißen verbunden, metallurgische Bindung, oder mechanische Prozesse. Durch die Kombination von hoher Härte mit struktureller Zähigkeit, Verbundplatten verlängern die Lebensdauer der Geräte im Bergbau erheblich, Steinbruch, Stahlwerke, Kraftwerke und Baumaschinen.

Zusammensetzung von Verbundverschleißplatten

Die meisten Verschleißplatten aus Verbundwerkstoffen werden durch Verschmelzen hergestellt hochharte Legierungsschicht auf a Substrat aus Weichstahl oder legiertem Stahl. Die Oberflächenverschleißschicht enthält typischerweise hohe Konzentrationen von:

  • Chromkarbid (Cr7C3 / Cr23C6)

  • Wolframcarbid (WC)

  • Niobkarbid (NbC)

  • Vanadiumkarbid (VC)

  • Komplexe Hartmetalllegierungssysteme

  • Zusätzliche Legierungselemente wie z In, Mo, und B zur Verstärkung

Typische Struktur

  • Basisschicht: Baustahl (z.B., Q235, Q345, Weichstahl für Schweißverträglichkeit)

  • Overlay-Ebene: 60–65 % Karbide dispergiert in einer verschleißfesten Matrix auf Eisenbasis

Die Oberflächenhärte liegt üblicherweise im Bereich von 55–65 HRC, je nach Hartmetallart und Dichte.

Gängige Arten von Verbundverschleißplatten

Art der Verbundplatte Overlay-Material Härte Hauptverschleißfestigkeit Eigenschaften
Chrom -Carbid -Overlay (CCO) Platte Cr-Carbid-Legierung 55–62 HRC Hervorragender Gleitabrieb Häufigster Typ; schweißbare Basis
Wolframkarbid-Verbundplatte WC/Ni-Matrix 65–75 HRC Extreme Wirkung + Abrieb Wird unter Bergbaubedingungen mit extrem hohem Verschleiß eingesetzt
Komplexe Hartmetall-Verbundplatte Cr + Nb + V + B-Karbidlegierungen 60–67 HRC Kombinierter Abrieb & Erosion Verbesserte Rissbeständigkeit
Keramische Verbundplatte Keramikfliesen + Stahlunterlage 70–90 HRC Feinpartikelerosion Leicht und extrem verschleißfest
Bimetall-Verschleißplatte Stahl + legierte Gleitoberfläche Mäßig Stoß- und Ermüdungsbelastung Höhere Zähigkeit und Stoßfestigkeit

Herstellungsmethoden

Verbundverschleißplatten werden typischerweise unter Verwendung von hergestellt:

  • Offener Lichtbogenschweißauftrag

  • Unterpulverschweißen (GESEHEN) Überlagerung

  • Plasmaübertragener Lichtbogen (PTA) Verkleidung

  • Laserauftragschweißen

  • Gelötete Keramik-Stahl-Verbindung

  • Warmwalzgebundenes Bimetall

Jeder Prozess beeinflusst die Karbidverteilung, Rissfestigkeit und Gesamthaltbarkeit der Platte.

Typische Anwendungen

Verbundverschleißplatten werden in Branchen eingesetzt, in denen die Ausrüstung einem kontinuierlichen abrasiven Verschleiß ausgesetzt ist:

  • Bergbau und Steinbruchverarbeitung

  • Zement- und Zuschlagstoffproduktion

  • Systeme zur Handhabung von Eisenerz und Kohle

  • Kraftwerksmühlen und Aschehandhabung

  • Produktionsausrüstung für Stahlwerke

  • Ladeflächenauskleidungen für Eimer und LKWs

  • Falls, Trichter und Übergabepunkte

  • Brecherkomponenten und Siebplatten

Vorteile von Verbundverschleißplatten

  • Hohe Härte und hervorragende Abriebkontrolle

  • Längere Lebensdauer als Standard-AR-Stahl

  • Starke strukturelle Unterstützung durch Stahlunterlage

  • Schweiß- und schneidbar für flexible Installation

  • Geeignet sowohl für Stoß- als auch für Gleitverschleißbedingungen

Verbundverschleißplatte

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